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Die südkoreanische Finanzaufsichtsbehörde reicht Klagen in zwei Fällen von Kryptowährungsmanipulation einBlockBeats News, 1. Juli. Heute hat die südkoreanische Financial Services Commission beschlossen, zwei Fälle von Marktmanipulation mit virtuellen Vermögenswerten an die Ermittlungsbehörden zu melden. Im ersten Fall handelt es sich um einen großen "Whale"-Investor, der etwa zwei Monate lang durch koordinierte Trades auf inländischen und ausländischen Börsen Preismanipulation betrieben hat. Der Verdächtige investierte mehrere hundert Milliarden koreanische Won, was fast der Hälfte des globalen Token-Umlaufs entspricht. Er trieb den Preis an ausländischen Börsen künstlich in die Höhe und nutzte dann Arbitragegeschäfte und Preisverknüpfungen zwischen den Börsen, um einen Preisanstieg an inländischen Börsen herbeizuführen und koreanische Investoren zum Kauf zu bewegen. Trotz dokumentierter Verluste auf den ausländischen Konten erzielte der Verdächtige auf den inländischen Konten Gewinne, die diese Verluste bei Weitem übertrafen. Die Aufsichtsbehörden stellten fest, dass die Hauptgeschädigten koreanische Investoren waren. Im zweiten Fall ist ein südkoreanisches Team beteiligt, das den "Kimchi Coin" herausgegeben hat, dessen Handelsvolumen zu einem bedeutenden Teil von inländischen Börsen stammt. Der Verdächtige nutzte API-Kanäle, um innerhalb einer Sekunde wiederholt Marktorders zu platzieren und so eine künstliche Handelsaktivität vorzutäuschen. Außerdem platzierte er Kauforders zu hohen Preisen auf mehr als zehn Orderbüchern, um den Preis in die Höhe zu treiben, und verkaufte dann schrittweise seine Bestände, sobald FOMO-Gelder einflossen. Die Financial Services Commission warnte Anleger davor, Token zu jagen, deren Preise ohne ersichtlichen Grund stark ansteigen, und kündigte Pläne an, die Informationsoffenlegung bezüglich Fundraising- und Verkaufsaktivitäten großer Investoren zu verbessern. Außerdem soll die Marktüberwachung gezielt für Handelskonzentrationen in wenigen Konten gestärkt werden, um Verluste durch starke Kursrückgänge aufgrund von "Pump and Dump"-Systemen zu vermeiden.