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ARK Invest-Führungskraft äußert Zweifel am Stablecoin-Allianzprojekt OpenUSD: Es könnte ein „Diem-ähnliches Scheitern der Zusammenarbeit“ wiederholenOdaily berichtete, dass Lorenzo Valente, Director of Digital Asset Research bei ARK Invest, in einem Beitrag das Stablecoin-Konsortiumsprojekt OpenUSD in Frage stellt. Er äußert erhebliche Zweifel daran, ob solche konsortialen Stablecoin-Pläne skalierbar sind. Seiner Meinung nach sind derartige Zusammenschlüsse bereits mehrfach aufgetreten, darunter Diem und Global Dollar, haben jedoch letztlich nie einen dominanten Netzwerkeffekt erzielt. Der aktuelle Stablecoin-Markt wird weiterhin von Tether und Circle dominiert, deren zentraler Vorteil im starken Netzwerkeffekt und der sofortigen Liquidität liegt. OpenUSD könnte hingegen vor einem "Kaltstart"-Problem stehen, da die gemeinsame Governance-Struktur die Entscheidungsfindung erheblich verlangsamt und unter dezentraler Steuerung leicht in Koordinationsprobleme gerät, ähnlich wie bei Governance-Herausforderungen aus DAO-Experimenten: hohe Koordinationskosten, langsame Umsetzung, ineffiziente Kapitalnutzung. Außerdem scheint das wirtschaftliche Modell von OpenUSD den langfristigen Betrieb kaum unterstützen zu können; falls man sich auf einen Erlösmechanismus mit niedrigen Gebührenanteilen verlässt, werden die Kosten für Infrastruktur, Anreize und Markterschließung nicht gedeckt. Lorenzo Valente fasst zusammen, dass OpenUSD eher wie eine "Sammlung von Absichtserklärungen" wirke als wie ein einheitliches, durchsetzungsstarkes Produktsystem, und ist der Ansicht, dass langfristig eher ein einzelner Betreiber mit schneller Iteration und unabhängigen Entscheidungen erfolgreich sein wird, statt eine Governance-Struktur, die auf breite Konsensbildung angewiesen ist.