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Caixin Futures: Die schwarze Kategorie setzt den Abwärtstrend fort, der Stahlpreis ist unterbewertet, bei Eisenerz bietet sich eine Long-Chance auf die 9-1 Preisdifferenz.⑴ Stahl: Die tägliche Roheisenproduktion bleibt auf hohem Niveau, doch die Endnachfrage ist mangelhaft, sodass die Stahlpreise im aktuellen Überangebot keine Antriebskraft für eine Erholung aufweisen. Auf der Finanzierungsseite erhöhen im Oktober-Kontrakt für Baustahl (Rebar) sowohl Long- als auch Short-Positionen der Top 20 Teilnehmer, wobei der Aufbau der Short-Positionen größer ausfällt und die Positionsveränderung negativ zu werten ist; beim Oktober-Kontrakt für Hot Rolled Coil hingegen nehmen beide Positionen ab. Am Markt fällt der Oktober-Kontrakt für Baustahl mit gestiegenen Positionen, kurzfristig ist auf die Unterstützung an der Marke von 3100 Yuan/Tonne zu achten, der Widerstand nach oben verschiebt sich auf 3150 Yuan/Tonne. Bewertungsseitig liegt der aktuelle Stahlpreis bereits unter den Stromkosten von Lichtbogenöfen in Ostchina und befindet sich auf einem neutral bis niedrigen Niveau. Insgesamt ist das Angebots-Nachfrage-Verhältnis schwach, daher empfiehlt sich aktuell ein schwankungsarm-schwacher Handelsansatz. Zudem sollte man das Risiko negativer Rückkopplung durch einen Rückgang der Roheisenproduktion im Auge behalten. Operativ bleibt ein Verkaufsansatz bei Erholungen zu bevorzugen, das Nachjagen weiterer Short-Positionen ist nicht ratsam.⑵ Eisenerz: Angebotsseitig steigen die Verschiffungen von Eisenerz gegenüber dem Vormonat wieder an und bleiben insgesamt auf hohem Niveau, der Mengendruck der Minen im Juni wird nach und nach realisiert; auf der Nachfrageseite bleibt die Roheisenproduktion hoch, wodurch die fundamentale Nachfrage stabil bleibt, allerdings bedarf das Signal einer Marginalabschwächung noch der Bestätigung. Am Markt zeigt der September-Kontrakt anhaltende Schwankungen mit Schluss im Minus, die Marke von 730 Yuan/Tonne bleibt kurzfristig als Unterstützung im Fokus; auf der Finanzierungsseite nehmen im Top 20-Ranking sowohl Long- als auch Short-Positionen ab, mit einer etwas stärkeren Reduzierung bei Longs, das Kapital zeigt sich insgesamt vorsichtig.⑶ Kokskohle: In Shanxi werden die Sicherheitsvorgaben weiterhin streng gehandhabt, was zu wiederholten Stilllegungen und Wiederaufnahmen in den Kohlebergwerken führt und die Angebotswiederherstellung nur schleppend verlaufen lässt; auf der Nachfrageseite stehen die Margen der Stahl- und Kokereibetriebe unter Druck, nach Preisrückgängen kühlt sich die bullische Marktstimmung ab und die Aufwärtsdynamik für den Spotpreis reicht aktuell nicht mehr aus. Auf der Finanzierungsseite bauen im September-Kontrakt die Top 5 Positionen Longs ab und Shorts auf, während die Top 10 und Top 20 Teilnehmer Longs aufbauen und Shorts abbauen, das Long-Short-Spiel setzt sich fort. Technisch verzeichnet der Kontrakt einen Rückgang mit Positionsabbau, kurzfristig steht er unter Druck durch gleitende Durchschnitte und dürfte weiter schwankungsschwach verlaufen. Insgesamt sind die mongolischen Kokskohlelager an den Grenzübergängen hoch, die Preisweitergabe teurer Rohstoffe an nachgelagerte Bereiche verläuft schleppend und am Terminmarkt dämpfen sowohl die Erwartung an Produktionswiederaufnahme als auch der Abwicklungstermin die Entwicklung. Für eine Erholung werden eine anhaltende Angebotsverknappung oder eine unerwartet starke Nachfragesteigerung benötigt.⑷ Koks: Auf der Angebotsseite steigen die Rohmaterialkosten deutlich und schmälern die Margen der Kokereien, die Produktion steht aktuell unter Druck, sodass die Koksproduktion kurzfristig begrenzt ist. Auf der Nachfrageseite hält die hohe Roheisenproduktion an, der Zwangseinkauf der Betriebe stabilisiert die Nachfragebasis, das Angebots-Nachfrage-Verhältnis bleibt damit angespannt. Die Kostenunterstützung und die Nachfrageresilienz wirken zusammen, wodurch die Kokereien weiterhin zu Preiserhöhungen neigen. Bewertungsseitig wurde die achte Preiserhöhungsrunde am Spotmarkt vollständig umgesetzt, während der Terminmarkt aktuell zum dritten Mal einen Abschlag gegenüber den Preiserhöhungen zeigt und die Bewertung offensichtlich niedrig ist. Technisch sinkt beim September-Kontrakt das Open Interest, kurzfristig dürfte die Unterstützung der 40-Tage-Linie getestet werden.⑸ Silikomangan: Derzeit bleibt das fundamentale Umfeld für Silikomangan schwach stabil. Auf der Angebotsseite ist der Markt weiterhin entspannt, die Verschiffungsmenge von Manganerz steigt im Vergleich zur Vorperiode, auch die Lagerbestände in den Häfen nehmen weiter zu. Auf der Nachfrageseite bleibt die Nachfrage schwach, die Auslastung der Produzenten niedrig und auch die Lagerbestände der Werke steigen leicht an. Nachgelagerte Stahlwerke versuchen durch Preisdruck günstig zu kaufen, insgesamt bleibt der Antrieb schwach. Technisch fällt der September-Kontrakt mit steigendem Open Interest, der Widerstand nach oben liegt nun bei etwa 5850, nach unten bleibt die Unterstützung bei 5780 Yuan im Fokus; auf der Finanzierungsseite nehmen im Top 20 Ranking Long- sowie Short-Positionen zu, Longs steigen etwas mehr, die Positionsveränderung ist leicht bullisch.