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01:20
Das Rückzahlungsfenster für das neue Quartal öffnet sich, der US-Privatkreditmarkt steht erneut vor einer Rückzahlungswelle.
Am 5. Juni, als das Rücknahmefenster für das neue Quartal geöffnet wurde, kam es erneut zu einer Rücknahmewelle auf dem US-Markt für private Kredite. Mehrere führende Institute haben Rekord-Abzugsanträge gemeldet, und das Vertrauen in diese 1,8 Billionen US-Dollar schwere Branche ist noch längst nicht wiederhergestellt. Besonders bemerkenswert ist, dass die Rücknahmeanträge bei Blackstone's BCRED 10 % erreichten, ein historisches Hoch, das zum wiederholten Mal die 5-%-Begrenzung auslöste, während das Rücknahmeverhältnis beim Cliffwater-Flaggschifffonds auf 17 % anstieg, woraufhin Partners Group die Ausstiegskanäle blockierte. Daten von Fitch zeigen, dass die Ausfallrate bei privaten Krediten mit 6 % einen historischen Höchststand erreicht hat, und PIMCO warnte, dass ein anhaltender Kredit-Ausfallzyklus begonnen hat. Die Branche der privaten Kredite ist stark auf Software-Assets konzentriert, und der disruptive Einfluss künstlicher Intelligenz führt zu einem erhöhten Bewertungsdruck in diesem Sektor. Daniel Ivascyn, Chief Investment Officer von PIMCO, warnte: „Der erste lang anhaltende Kredit-Ausfallzyklus seit Jahren hat begonnen.“
01:19
Analyse: Der Bitcoin-Mechanismus von Strategy versagt, alle drei Investorentypen stehen unter Druck
Laut einem Bloomberg-Bericht stehen die drei Investorengruppen von Michael Saylors Strategy – Bitcoin-Inhaber, Hebel-Aktienhändler und Vorzugsaktionäre – unter Druck. Strategy hat diese Woche 32 Bitcoin verkauft, was den ersten Verkauf seit Ende 2022 darstellt und das Versprechen „nie zu verkaufen“ bricht. Der Bitcoin-Kurs ist auf ein Viermonatstief gefallen, der Aktienkurs von Strategy ist seit dem Höchststand im letzten Jahr um etwa 70 % gesunken, und die STRC-Vorzugsaktien sind unter den Nennwert von 100 US-Dollar gefallen. Die STRC-Jahresdividende liegt bei 11,5 %; falls der Markt weiter schwächelt, wird der Dividendendruck weiter steigen.
01:18
US-Ausblick auf die Mai-Arbeitsmarktdaten: Steht das AI-"Job-Ende" bevor?
1. In letzter Zeit haben Technologiegiganten wie Meta, Cisco, IBM ihre groß angelegten Entlassungen der Effizienzsteigerung durch künstliche Intelligenz zugeschrieben. Der Bericht von Challenger, Gray & Christmas zeigt, dass KI in den vergangenen drei Monaten der Hauptgrund für Entlassungen war. Im April gab es 21.500 KI-bezogene Entlassungen, im Mai sogar über 38.000, was 40% der gesamten Entlassungen ausmacht. Diese Anzeichen haben am Markt Bedenken ausgelöst, ob KI das „Ende der Beschäftigung“ bringen könnte.2. Aus makroökonomischer Sicht gibt es jedoch bisher keine Anzeichen für eine umfassende Abschwächung des US-Arbeitsmarktes. Die Nonfarm-Berichte der letzten zwei Monate waren besser als erwartet. Bislang wurden in diesem Jahr durchschnittlich etwa 80.000 neue Arbeitsplätze pro Monat geschaffen, was ausreicht, um die Arbeitslosenquote auf dem historisch niedrigen Niveau von 4,3% zu halten. Der Markt erwartet für den Mai einen Zuwachs bei den Nonfarm-Arbeitsplätzen zwischen 85.000 und 120.000, die Arbeitslosenquote bleibt bei 4,3%, und die durchschnittlichen Stundenlöhne steigen im Monatsvergleich um 0,3%.3. Frühindikatoren weisen darauf hin, dass der diesmonatige Arbeitsmarktbericht die Erwartungen übertreffen könnte. Der Beschäftigungsindex des ISM für das verarbeitende Gewerbe stieg im Mai auf 48,6, der Beschäftigungsindex für die Dienstleistungsbranche liegt bei 47,9; laut ADP-Bericht wurden 122.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, mehr als die 109.000 des Vormonats; der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stieg auf 215.000. Insgesamt könnte das Beschäftigungswachstum in den Schlagzeilen zwischen 120.000 und 160.000 liegen.4. Da die anhaltende Schließung der Straße von Hormus die Inflation schneller steigen lässt als das Fed-Ziel von 2%, beginnt der Markt, Zinserhöhungen für dieses Jahr einzupreisen. Das CME FedWatch-Tool zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinserhöhung bis Dezember bei etwa 50% liegt. Sollte der Nonfarm-Bericht für Mai die Erwartungen deutlich übertreffen (mehr als 110.000 neue Stellen) und die Unsicherheit im Nahen Osten hinzukommen, könnte der US-Dollar-Index aus seiner aktuellen Konsolidierungsphase ausbrechen.5. Aus technischer Sicht hat der US-Dollar-Index in den vergangenen Wochen in einer engen Spanne konsolidiert – dies widerspiegelt das Zusammenspiel geopolitischer Risiken und gemischter Konjunkturdaten. Ein Ausbruch über 99,50 bietet Potenzial für einen Anstieg bis nahe dem Jahreshoch von 100,50; bei einem Durchbruch nach unten könnte der Index auf 97,50 fallen. Die derzeit niedrige Volatilität ist wohl nicht von Dauer, und der Nonfarm-Bericht im Mai könnte zum entscheidenden Auslöser der Marktrichtung werden.
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