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Goldman Sachs interpretiert den „postmodernen“ Investitionszyklus: KI und Geopolitik treiben den Superzyklus der Investitionsausgaben an.
BlockBeats News, 17. Juni – Goldman Sachs ist der Ansicht, dass sich die Welt von dem „modernen“ Superzyklus, der durch niedrige Inflation, niedrige Zinssätze und Globalisierung gekennzeichnet war, hin zu einer „postmodernen“ Ära mit höherer makroökonomischer Volatilität, höheren Realzinsen, verstärkter staatlicher Intervention und stärker ausgeprägter Regionalisierung wandelt. In diesem Umfeld endet die Ära, in der die Expansion der Bewertungen die Renditen antreibt, und das Wachstum des Gewinns pro Aktie wird zur zentralen Größe, die die Marktperformance bestimmt. Goldman Sachs-Strategen Peter Oppenheimer, Sharon Bell und andere erklärten in einem Bericht mit dem Titel „The Post-Modern Era: Embracing the Capex Boom“, dass durch höhere Kapitalkosten der Raum für die Expansion der Multiples eingeschränkt wird, die Streuung der Marktrenditen zwischen Einzeltiteln steigt, Strategien, die ausschließlich auf Beta-Exposure setzen, größeren Herausforderungen gegenüberstehen und der Alpha-Wert aktiver Aktienselektion deutlich ansteigt. Der Bericht legt nahe, dass der durch die AI-Revolution ausgelöste Anstieg der privaten Investitionsausgaben gemeinsam mit dem geopolitisch bedingten Wachstum der staatlichen öffentlichen Investitionen einen Investitionsausgaben-Superzyklus bildet. Laut Daten von Goldman Sachs stiegen die Investitionsausgaben der S&P 500-Unternehmen im ersten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 38 %, während das Tempo der Aktienrückkäufe lediglich 1 % betrug, was einen Wendepunkt im bisherigen Muster darstellt, bei dem Unternehmen nach der Finanzkrise eher auf Rückkäufe als auf Investitionen setzten. Bei AI-Ausgaben zeigen die von Goldman Sachs zusammengetragenen Markterwartungen, dass die kombinierten Investitionen von Amazon, Meta, Google, Microsoft und Oracle im Jahr 2026 auf etwa 75,5 Milliarden US-Dollar geschätzt werden, was einem Anstieg von etwa 80 % gegenüber dem Vorjahr und etwa 84 % gegenüber den tatsächlichen Ausgaben im Jahr 2025 entspricht; für 2027 wird ein weiterer Anstieg auf rund 92 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Goldman Sachs weist darauf hin, dass sich die Investitionsdynamik von Rechenzentren auf die Sektoren Energie, Industrie und Infrastruktur verschiebt. Goldman Sachs erklärte, dass das Wachstum der großen Technologiekonzerne zunehmend auf physischer Infrastruktur wie Rechenzentren und Stromversorgung basiert, wodurch ein „Kaskadeneffekt“ entsteht, der Investitionsausgaben auf traditionelle wertorientierte Branchen wie Industrie, Energie und Versorger spillt. Zudem treiben geopolitische Kräfte einen Anstieg der Verteidigungsausgaben an und unterstützen die Nachfrage nach traditioneller Verteidigungsausrüstung wie Flugzeugen, Panzern, Munition und Schiffen. Goldman Sachs betonte erneut seine Präferenz für Investitionsprofiteure und empfahl vier thematische Investmentkörbe: künstliche Intelligenz, Verteidigungsausgaben, Strom und Elektrifizierung sowie HALO-Aktien („Heavy Asset-Light Organizations“). Goldman Sachs sieht zukünftige Renditen auf Indexebene künftig eher flach verlaufen, während sich die relativen Renditen zwischen Regionen, Branchen und Stilrichtungen stärker unterscheiden werden – ein Zeichen, dass Investoren in eine neue Ära eintreten, in der aktives Management und Alpha-Generierung immer wertvoller werden.
13:32
US-Aktienmärkte eröffnen im Plus, der Nasdaq steigt zu Handelsbeginn um 118 Punkte.
Die US-Börsen haben eröffnet: Der Dow Jones steigt um 37 Punkte, der Nasdaq legt um 118 Punkte zu und der S&P 500-Index gewinnt 0,13 %.
13:32
US-Aktienmarkt zu Handelsbeginn: Nasdaq steigt um 0,5 %, Philadelphia Semiconductor Index legt fast 3 % zu, SpaceX steigt um etwa 4 %.
Die meisten Halbleiteraktien steigen, Intel legt um etwa 4 % zu, Micron Technology steigt um etwa 3 %, ARM gewinnt rund 4 %, AMD legt um etwa 3 % zu und ASML steigt um etwa 5 %.
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