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23:07
Bloomberg: Trumps strategischer Bitcoin-Reserveplan stößt auf rechtliche und juristische Hürden
Laut einem Bericht von Jinse Finance vom 7. Juli steht der Plan des US-Präsidenten Trump, eine strategische Bitcoin-Reserve einzurichten, vor rechtlichen und zuständigkeitsbezogenen Hürden, berichtete Bloomberg. Trump unterzeichnete zu Beginn seiner Amtszeit eine Exekutivanordnung, um eine Reserve aus Bitcoin zu schaffen, die der Staat bereits aus straf- oder zivilrechtlichen Einziehungen besitzt, und plante zusätzlich die Einrichtung eines separaten digitalen Vermögensverzeichnisses. Die Anordnung verpflichtet das Finanzministerium und das Handelsministerium dazu, eine haushaltsneutrale Akquisitionsstrategie zu entwickeln, die die Steuerzahler nicht zusätzlich belastet.Dem Bericht zufolge wurde bislang noch nicht in Frage gestellt, ob das Finanzministerium berechtigt ist, diese Reserve legal zu verwalten. Die Diskussion konzentriert sich inzwischen auf die Möglichkeit, die Reserve dem Handelsministerium zu unterstellen. Darüber hinaus gibt es angesichts der starken Kursschwankungen von Bitcoin auch Bedenken, ob eine "unbefristete" Haltefrist realistisch ist.Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte, die Regierung werde den Aufbau der Reserve weiter vorantreiben und die bestmögliche Struktur dafür prüfen. Im Kongress haben Abgeordnete beider Parteien einen Gesetzentwurf eingebracht, der vorsieht, die Exekutivanordnung gesetzlich zu verankern. Enthalten ist unter anderem die Klausel, innerhalb von fünf Jahren 1 Million Bitcoin nach haushaltsneutraler Strategie zu erwerben.
22:44
CFTC: Short-Positionen von Hedgefonds auf den Yen erreichen höchsten Stand seit 2007
Am 7. Juli zeigten Daten der CFTC, dass Hedgefonds bis zur Woche zum 30. Juni ihre Netto-Short-Positionen auf den Yen an den Futures- und Optionsmärkten auf nahezu 138.000 Kontrakte erhöht hatten, was das pessimistischste Niveau seit 2007 markiert. Der Yen fiel gleichzeitig auf den niedrigsten Stand seit 1986 und unterschritt die Marke von 162 Yen pro US-Dollar, wodurch die Markterwartungen hinsichtlich möglicher Interventionen der japanischen Behörden am Devisenmarkt stiegen. Der japanische Finanzminister bekräftigte, dass die Behörden jederzeit Deviseninterventionsmaßnahmen ergreifen könnten, nachdem sie von Ende April bis Mai eine Intervention in Rekordhöhe zur Stützung des Yen vorgenommen hatten. Der Markt ist der Ansicht, dass der sich vergrößernde Zinsunterschied zwischen den USA und Japan weiterhin der Hauptfaktor für den Druck auf den Yen bleibt, auch wenn die jüngste Zinserhöhung der Bank of Japan die Schwäche nicht umkehren konnte.
22:40
Ein US-Richter hat die Betrugsvorwürfe gegen Barry Silbert und DCG wiederhergestellt.
Odaily berichtet, dass ein Bundesrichter im Bezirk Connecticut die Betrugsvorwürfe nach allgemeinem Recht von Investoren gegen Digital Currency Group-Gründer Barry Silbert, DCG und weitere Beklagte im Zusammenhang mit der Genesis Yield-Klage wieder aufgenommen hat und gleichzeitig die bundesrechtlichen Wertpapieransprüche in diesem Fall weiterhin zulässt. Dieses Urteil revidiert eine frühere Entscheidung des Gerichts vom Februar dieses Jahres. Die Kläger hatten zuvor argumentiert, dass das Gericht aufgrund des „Class Action Fairness Act“ berechtigt sei, ihre Ansprüche auf Landesebene zu prüfen. Richter Stefan Underhill folgte dieser Auffassung und prüfte die entsprechenden landesrechtlichen Ansprüche erneut. Der Fall dreht sich um das gescheiterte Genesis Yield-Kreditprojekt, bei dem Nutzer Krypto-Vermögenswerte einzahlen und Zinsen erhalten konnten. Die Investoren werfen Silbert, DCG und weiteren Beklagten vor, Kunden wissentlich getäuscht zu haben, obwohl sie sich der Probleme hinsichtlich der finanziellen Lage und des Risikomanagements des Unternehmens bewusst waren – und zwar bevor Genesis Auszahlungen stoppte und Anfang 2023 Insolvenz anmeldete. Allerdings wurden nicht alle landesrechtlichen Ansprüche wiederhergestellt. Das Gericht wies die verbraucherschutzbezogenen Forderungen aus vier Bundesstaaten zurück und setzte Ansprüche aus drei weiteren Staaten aus. Insgesamt rückt damit die Auseinandersetzung um die Betrugsverantwortung von DCG und Silbert wieder in den Mittelpunkt des Verfahrens. (The Block)
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