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13:53
Institution: Die Börsen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien steigen angesichts der durch die US-Iran-Vereinbarung ausgelösten Erleichterungsstimmung.
Golden Ten Data, 16. Juni – Mit der Wiedereröffnung des lokalen Marktes nach der Veröffentlichung der Vereinbarungserklärung zwischen Iran und den USA stiegen die Aktienmärkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Milad Azar von XTB MENA erklärte, dass die Entspannung der Spannungen den Märkten des Golf-Kooperationsrats durch stärkere Zuflüsse aus dem Ausland, gesteigertes Vertrauen und ein unterstützendes Gewinnumfeld zugutekommen könnte. Der Dubai Financial Market General Index stieg um 1,7 %, der Abu Dhabi Benchmark Index legte um 1,6 % zu. Beide Märkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten waren am Montag wegen eines öffentlichen Feiertags geschlossen. Der Tadawul All Share Index in Saudi-Arabien stieg um 0,5 %.
13:49
State Street Bank führt SSCXX, einen Stablecoin-Reservefonds gemäß dem GENIUS Act, ein.
Laut einem Bericht von The Block hat State Street Bank den State Street Stablecoin Reserves Money Market Fund (SSCXX) eingeführt, ein Instrument zur Verwaltung von Reservevermögen für Stablecoin-Emittenten. Dieser Fonds ist ein Rule 2a-7 Government Money Market Fund und investiert hauptsächlich in Bargeld, kurzfristige US-Staatsanleihen, Repo-Vereinbarungen und andere geldnahe Vermögenswerte. Das Ziel besteht darin, den Kapitalwert zu erhalten, tägliche Liquidität zu gewährleisten und einen stabilen Nettoinventarwert von 1 USD pro Anteil zu bieten. Das Produkt wurde durch anfängliche Investitionen von State Street Bank und Anchorage Digital unterstützt und ist so konzipiert, dass es den regulatorischen Anforderungen des GENIUS Acts entspricht. State Street Bank hat bereits ein On-Chain-Liquiditätsprodukt für Stablecoin-Anwendungen, SWEEP, sowie die Digital Asset Platform (DAP) eingeführt.
13:47
Der Goldpreis fällt unter die 200-Tage-Linie, die Entscheidung der Federal Reserve könnte die kurzfristige Richtung der Edelmetalle bestimmen.
⑴ Das jüngste Nachgeben von Gold hat die Preise unter die 200-Tage-Linie gedrückt. Aus technischer Sicht sind die kurzfristigen bis mittelfristigen Aussichten bärisch. Obwohl die Preise nach der Bekanntgabe des Friedensabkommens zwischen den USA und Iran etwas gestiegen sind, bleibt abzuwarten, ob Händler den Goldpreis auf Schlusskursbasis dauerhaft über 4389 US-Dollar pro Unze halten und den Abwärtstrend umkehren können.⑵ Der Marktfokus richtet sich nun auf die Entscheidung der US-Notenbank in dieser Woche. Zu Jahresbeginn hatten Anleger mindestens drei Zinssenkungen erwartet. Das starke Beschäftigungswachstum in den vergangenen Monaten hat das Vertrauen der Entscheidungsträger in die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft gestärkt, während die hohen Energiepreise für eine anhaltend hohe Inflation sorgen. Die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen ist gesunken, während das Risiko weiterer Zinserhöhungen gestiegen ist.⑶ Trotz der Einigung zwischen den USA und Iran bleibt die Durchfahrt durch die Straße von Hormus weiterhin vorsichtig. Jüngste Sicherheitsvorfälle, einschließlich Raketenangriffen auf vorbeifahrende Schiffe, verdeutlichen anhaltende Risiken; die geopolitische Risikoprämie bleibt hoch und stützt die Energiepreise. Die US Energy Information Administration erwartet, dass der Öltransport im dritten Quartal wieder aufgenommen wird, doch die vollständige Normalisierung des Durchsatzes könnte mehrere Monate dauern, und das Niveau vor dem Konflikt dürfte erst Anfang 2027 erreicht werden.⑷ Vor diesem Hintergrund wird die US-Notenbank vermutlich einen vorsichtigen Kurs einschlagen und versuchen, ein Gleichgewicht zwischen der Eindämmung der Inflation und der Aufrechterhaltung eines starken Arbeitsmarktes zu finden. Dieses empfindliche Gleichgewicht begrenzt die Möglichkeiten einer fortgesetzten Zinserhöhungsphase, obwohl die Wahrscheinlichkeit für dieses Ergebnis am Markt steigt. Gleichzeitig fließt "Smart Money" zunehmend in wachstumsorientierte Themen wie künstliche Intelligenz, während traditionelle physische Verbraucherländer wie China, Indien und der Nahe Osten weiterhin vorsichtig bleiben.⑸ Kurzfristig wird erwartet, dass der Goldpreis im Bereich von 4000 bis 4400 US-Dollar pro Unze liegt und der Silberpreis zwischen 60 und 73 US-Dollar pro Unze notiert. Im Fokus steht fortan die Gewichtung geopolitischer Risiken in der Formulierung der US-Notenbankentscheidung sowie die Frage, ob die tatsächlichen Fortschritte bei der Wiederherstellung der Durchfahrt durch die Straße von Hormus langsamer als erwartet erfolgen. Ein erneuter Anstieg der Energiepreise könnte die Inflationserwartungen weiter ankurbeln und die Nachfrage nach Edelmetallen als sicheren Hafen stützen.
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